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Wildwasser

In der heutigen Zeit werden Extremsportarten, wie zum Beispiel Rafting, Kajak fahren und Canyoning immer beliebter. Daher haben wir uns entschlossen eine eigene Einsaztzgruppe aufzubauen die sich speziell mit diesen Sportarten auseinandersetzt.

 

Hauptaufgaben Wildwasser:

1.Bergung von Personen aus Flüssen, Bächen, und Schluchten  

2. Überwachung von Großereignissen (z.B.: Kajakmeisterschaften)

3. Bergung von Autos, Kajaks, Schlauchbooten (z.B.: Schwarzlofer oder Inn)

 


2005 haben 4 Personen unserer EST. zusammen mit der EST. Reith im Alpachtal eine Canyoning Ausbildung unter der Führung von Christian Ortner begonnen, wo wir alle mit großem Interesse teilnahmen.

2006 wurden neue Spints in der ÖWR Garage gebaut wo wir unser Equipment entsprechend verstauen können. Eine 5m hohe Betonmauer beim Feuerwehrhaus Walchsee steht uns für Abseilübungen ebenfalls zur verfügung.   

Im April 2007 hat Kronbichler Johann, Wohlfahrtstätter Christoph und Buchauer Stefan zusammen mit der EST Kufstein den 2-tägigen Fließgewässerretter Kurs absolviert. Dies war Voraussetzung für die Wildwasserausbildung. 

Darin enthalten: Innschwimmen, Innschwimmen bei Nacht, von einer Innbrücke springen, Personen mittels Wurfsack bergen (gesichertes und freies Retten) abseilen von eine Brücke, usw... 

Im Juni 2007 absolvierte Buchauer Stefan die 3-tägige Wildwasserausbildung bei den Spezialisten in Landeck gemeinsam mit Teilnehmern aus ganz Österreich.

Auf dem Programm stand: Schwimmen bei Wildwasserstufe 3-5, Schwimmen bei Stufe 3 bei Nacht, Abseilen und Bergen verunglückter Personen von Brücken, Bergen von Personen aus Schluchten, Personenbergung mit Wurfsack (freies und gesichertes Retten), verschiedene Canyoning- und Rafttouren, Knotenkunde mit Theorie über das Wildwasser; Am letzten Tag war eine koordinierte Großübung zu leiten.  


Canyoning

Diese Extremsportart erfreut sich immer größerer Beliebtheit bei Gästen wie auch bei den Einheimischen.

Canyoning heißt  Schluchtenwandern, wobei man Klammen oder Schluchten von oben nach unten begeht.

Darin enthalten: Abseilstellen, Sprünge, Rutschen und Seilbahnen. Diese Sportart bietet ein einzigartiges Naturerlebnis. Das Begehen anspruchsvoller Strecken erfordert ein hohes Maß an körperlicher Ausdauer und Kraft, sowie gutes Reaktionsvermögen.

 


Bei aller Faszination des Canyonings ist es aber auch mit Gefahren verbunden. Diesen gilt es durch die richtige Ausbildung, spezielle Sicherungstechniken und der passenden Ausrüstung vorzubeugen!

Sollte dennoch etwas passieren ist die Wasser-Rettung in Zusammenarbeit mit der Bergrettung für die Bergung von Personen aus Schluchten und Klammen bestens gerüstet.

 


Grundausrüstung:

Canyoningseil (statisch), Canyoningrucksack mit Erste Hilfe Tonne und Setzzeug, Canyoninggurt mit Selbstsicherung, Abseilgerät (Pyranja), Kappamesser oder Kappaschere, verschiedene Karabiner, Neoprenanzug, geeignetes Schuhwerk und ein Kletterhelm.


Fließgewässer

Fließgewässer sind Bäche und Flüsse die die Wasser-Rettung überwachen muß, in unserem Fall ist das die Großache, die Schwarzlofer, der Ehrbach, der Kohlenriederbach, der Ramsbach und Teile des Inns.

Die Überwachung besteht darin, Menschen und Tiere die in Not geraten sind, aus den Wassermassen zu retten und verschiedenste Gegenstände wie zum Beispiel (Autos, Boote, ec...) zu bergen.


Um an diesen Rettungsaktionen teilnehmenn zu dürfen, ist eine eigene Ausbildung zum Fließgewässer-Retter und weiters zum Wildwasser-Retter erforderlich.


Ausbildung Fließgewässer-Retter:

Gewässerkunde:

Strömungslehre, Schwierigkeitsgrade, Gefälleangaben, Strömungsgeschwindigkeit, Pegel, Hindernisse

Materialkunde:

Ausrüstung am Mann (Selbstschutzausrüstung), Rettungsgeräte und Sportgeräte, Zusatzausrüstung

Praxis:

Grundtechniken: Schwimmen (passiv, aktiv) bis Wildwasserstufe 3, Springen, Bewegen am und im Fließgewässer, Knotenkunde, Panikverschluss

Zeichen und Signale: Gefahrenschilder und Hinweiszeichen, Schifffahrtszeichen, Kartenzeichen, Handzeichen

Sicherungs,-Rettungs und Bergetechniken: Wurfsackwerfen, Seilsicherung, Rettungsgriffe, Bergetechniken am Ufer

Zusatztechniken bei Bedarf: Raftfahrt mit Erklärung der Paddeltechnik, passives Abseilen


 

Ausbildung Wildwasser-Retter:

Gewässerkunde:

Strömungslehre, Schwierigkeitsgrade, Gefälleangaben, Strömungsgeschwindigkeit, Pegel, Hindernisse

Materialkunde:

Ausrüstung am Mann (Selbstschutzausrüstung), Rettungsgeräte und Sportgeräte, Zusatzausrüstung

Praxis:

Grundtechniken: Schwimmen (passiv, aktiv) bis Wildwasserstufe 4, Wildwasserstufe 3 bei Nacht schwimmen, Springen, Bewegen am und im Wildwasser, Knotenkunde und Panikverschluss;

Zeichen und Signale: Gefahrenschilder und Hinweiszeichen, Schifffahrtszeichen, Kartenzeichen und Handzeichen;

Sicherungs,-Rettungs und Bergetechniken: Wurfsackwerfen, Seilsicherung, Rettungsgriffe, Bergetechniken am Ufer;

Eine Raftfahrt mit Boot flippen, eine Canyoningtour mit aktivem Abseilen, Bergetechniken im Wasser und an Land, und Leiten einer koordinierten Großübung.


Raften

Raften heißt: Das befahren eines Flusses mit einem, speziell dafür gebautem Schlauchboot, in den verschiedensten Wildwasserstufen. Von Stufe 2 (leicht) bis Stufe 4 (schwierig).

Raften ist eine Extremsportart die sowohl Gäste als auch Einheimische immer mehr anzieht.  Es wird als Alternative zum herkömmlichen Urlaub oder als Ausgleich zum stressigen Arbeitsalltag genutzt.

Das Naturerlebnis und das Zusammenspiel der einzelnen Personen als Team macht richtig Spaß und Lust auf mehr.

Die Wasser-Rettung nutzt das Raft hauptsächlich zur Bergung von Personen, Kajaks, Schlauchbooten und zu verschiedensten Übungen.


Bei Interesse zu eine Ausbildung im Wildwasserbereich könnt Ihr euch gerne bei unserem Stützpunkt tel: 05374/5888 oder per Mail stefan.buchauer@gmx.at melden. Wir stehen gerne für Fragen zur verfügung.


Dienstbeginn 2017

17. Juni 2017

Wir wünschen einen unfallfreien Sommer!


 Letzte Änderung:
September 03. 2017 18:36:01